Zwei Dinge scheinen unendlich: Das Unive…
Zwei Dinge scheinen unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.
Albert Einstein
Mein Psalm
Es ist an der Zeit ein Psalmwort zu schreiben,
dir meinem Gott, denn du nennst mich dein Eigen.
Ja, Herr, du hast mich erlöst, von dem was mich von dir trennte
und gibst mir das Wichtigste, nach dem ich mich sehnte!
Es war ein Trugschluss zu meinen ich würde leben,
denn wahres Leben kannst du Herr nur geben.
Weiter war ich doch so ein Narr,
zu denken, was andere sagen sei wahr.
Wie sie über das Leben denken,
welches sie meinen selbst zu lenken,
dabei ihre eigenen Massstäbe setzen,
und dich damit zu tiefst verletzen.
Und so gehen sie auch mit anderen Menschen um,
und viele gerade Wege, werden dadurch krumm.
Doch ich kann mich keines Bessern rühmen,
auch ich bin gescheitert, trotz meines Bemühen.
Und auch wenn ich mich mit letzter Kraft aufraffe,
so weiss ich, letztlich allein ich’s nicht schaffe,
vor deiner Herrlichkeit oh Herr zu bestehn’,
denn nur durch deine Gnade kanns geschehn’.
Und so will ich an deiner Seite gehn’ oh Herr.
manchmal fällt es mir leichter, manchmal schwer.
Und sollte ich mich mal entfernen von dir,
so zeige dies in deiner Treue und Liebe mir.
Ich bin dankbar Herr, für alles was du hast getan,
meine Seele preist deinen Nam’ ich bete dich an.
(Geschrieben am 27. März 2008 bei René Graf)
Allzuviel ist ungesund
1. Ja, weißt du, sagte er, das ist ja alles schön und gut,
man hat ja nichts dagegen, wenn einer Gutes tut.
Und Glauben ist ja auch nicht schlecht, schon wegen der Moral,
dass alles seine Ordnung hat – doch bleib nur hübsch normal.
Denn allzuviel ist ungesund, so sagte er sehr weise, und
dann gab er mir noch manchen guten Rat.
Und ich stand da und sagte was und wusste nur das eine, dass
mein Herr für mich nicht weniger als alles gab.
2. Und weißt du, sagte er, das gibt sich alles mit der Zeit.
Komm erst mal in mein Alter, dann bist du auch so weit.
Da reißt man keinen Baum mehr aus, ist nicht so extrem,
wird auch zum vielen Singen und Beten zu bequem.
Denn allzuviel ist ungesund, so sagte er sehr weise, und
dann gab er mir noch manchen guten Rat.
Und ich stand da und sagte was und wusste nur das eine, dass
mein Herr für mich nicht weniger als alles gab.
3. Er sprach von Fanatismus, von Bigotterie,
von drohenden Neurosen und wusste doch nicht, wie
mein Leben erst in Ordnung kam, als ich mich Gott verschrieb,
als ich auf seine Liebe nicht ohne Antwort blieb.
Denn Gottes Liebe ist so groß, so ewig und bedingungslos,
dass der, den sie erfasst, nicht anders kann,
als alles diesem Herrn zu geben, Geld und Ehre, Zeit und Leben,
und zu bitten: Herr, fang mit mir an!
4. Es wurde spät, ich musste gehen und gab ihm noch die Hand
und sagte ihm, wie gut ich ihn und seinen Rat verstand.
Und trotzdem sei es so, dass es bei Gott nichts Halbes gibt,
dass man ihn, wie sein Wort es sagt, ganz oder gar nicht liebt.
Denn Gottes Liebe ist so groß, so ewig und bedingungslos,
dass der, den sie erfasst, nicht anders kann,
als alles diesem Herrn zu geben, Geld und Ehre, Zeit und Leben,
und zu bitten: Herr, fang mit mir an!
von Manfred Siebald
In Lystra
Andacht für die Jungschar: Wir begeben uns weiter mit Paulus und Barnabas auf ihrer Reise und sehen heute, was sie dabei in Lystra in Kleinasien (der heutigen Türkei) erlebten. Weiterlesen…
Die Dreieinigkeit
Fragestellung:
Was bedeutet es, dass in der Bibel nie von der Dreieinigkeit die Rede sei? Es wird ja gelegentlich mal beschrieben, dass sie (die Personen Gottes) eins sind, aber das Wort „Dreieinigkeit“ wird ja nie benutzt.
Antwort:
Eine kurze Frage, welche natürlich nicht in Kürze abgehandelt werden kann. Es ist richtig, dass das Wort Dreieinigkeit oder Trinität natürlich nie wörtlich innerhalb der Bibel vorkommt. Gewisse stellen nun die Dreieinigkeit grundsätzlich in Frage, sie meinen dass die Dreieinigkeit von der Kirche erfunden wurde und dass sie dieses Dogma (diese Lehre) in die Welt setzten. Das lass ich mal einfach so stehen, denn es ist natürlich unbestritten, dass die Kirche das begründet hat. Die Frage ist aber mit allen Lehren auf welcher Basis argumentiert werden kann. Viele Dogmen sind sicherlich deshalb schon abzulehnen, weil aus der Bibel nichts hervorgeht und diese Lehren auf Traditionen, auf Machtanspruch oder anderen Weltanschauungen beruhen. Weiterlesen…